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IDS Software Suite 4.96.1

Sensor, Pixeltakt

•Wenn eine Bildaufnahme läuft (is_CaptureVideo()), wirken sich sensorbedingt sowohl im Freerun- als auch im Triggermodus Änderungen der Aufnahmeparameter (wie Belichtungszeit oder Verstärkung) erst auf das übernächste Bild aus. Wenn keine Bildaufnahme läuft (is_StopLiveVideo()), können im Triggermodus die Aufnahmeparameter direkt für das nächste Bild gesetzt werden.

•Beachten Sie den Bandbreitenbedarf bei Bittiefen von mehr als 8 Bit pro Pixel.

•Der Pixeltakt kann nur in Stufen verstellt werden.

AOI, Multi-AOI

•Der Sensor wird durch die Verwendung einer horizontalen AOI nicht schneller.

•Der Sensor unterstützt bis zu 64 Multi-AOIs (jeweils 8 in horizontaler und vertikaler Richtung).

•Die minimale AOI-Höhe von 2 Pixel wird nur im RAW-Format unterstützt.

•Die Einstellungen für die Multi-AOI können nicht in der Parameter-Datei oder in der Kamera gespeichert werden.

•Das Bild kann nicht gespiegelt werden, wenn Multi-AOI aktiviert ist.

Binning

•Für Farbsensoren kann vertikales Binning nur zusammen mit horizontalem Binning gesetzt werden. Horizontales Binning kann dagegen einzeln gesetzt werden.

•Subsampling und Binning können nicht gleichzeitig verwendet werden.

•Die Hotpixelkorrektur kann nicht verwendet werden, wenn Sie Binning mit einem Hardware-Farbformat verwenden (Ausnahme: RAW-Formate). Verwenden Sie in diesem Fall die adaptive Hotpixelkorrektur.

Subsampling

•Vertikales Subsampling erhöht die Bildrate.

Trigger

•Die interne Verzögerung des Sensors beim Triggern beträgt ungefähr 2-3 Zeilen. Die Zeilendauer ist abhängig vom gewählten Pixeltakt. Je höher der Pixeltakt, desto geringer ist die Zeilendauer.

IDS Linescan ("AOI-Merge-Modus")

•Der IDS Linescan kann bei Farbsensoren nur mit mindestens 2 Zeilen verwendet werden.

Schwarzwert

•Die automatische Schwarzwertkorrektur des Sensors ist immer aktiv.

Weißabgleich

•Bei sehr langen Belichtungszeiten und minimaler Verstärkung wird unter Umständen der Weißpegel nicht erreicht. Erhöhen Sie gegebenenfalls die Sensorgrundverstärkung (sensor source gain).

Sensorgrundverstärkung

•Bei kurzen Belichtungszeiten unter 10 ms bietet der Sensor noch Dynamikreserve. Hier kann mit negativen Werten die analoge Sensorgrundverstärkung unter den Faktor 1.0x gestellt werden. Dazu wird gegebenenfalls die analoge Extraverstärkung deaktiviert und die Gesamtverstärkung sollte ebenfalls nicht verwendet werden. Das Ergebnis bietet mehr Dynamik und ein besseres Signal/Rauschverhältnis (SNR).

•Bei sehr langen Belichtungszeiten und/oder warmer Kamera steigt der Schwarzwert. Wenn dieser über den Schwarzwert-Offset korrigiert wird, wird unter Umständen der Weißwert nicht mehr erreicht. Die Pixelsättigung ist dann sichtbar. In diesem Fall sollte die Sensorgrundverstärkung auf einen kleinen positiven Wert gesetzt werden.

•Eine niedrige Sensorgrundverstärkung in Kombination mit einer Gesamtverstärkung von 1,0x und deaktivierter analoger Extraverstärkung (gain boost) bewirkt, dass die Pixelsättigung sichtbar wird. Dies ist ein feststehendes Muster in hellen Bildstellen, zusätzlich ist ein vertikales Streifenmuster sichtbar. Die volle Pixelsättigung von 255 wird im 8-Bit-Modus nicht erreicht.

uEye SE USB 3.1 Gen 1

•Der Sensor wird im 8-Bit-Betrieb nicht schneller als im 10-Bit-Betrieb.

•Der Wertebereich des Pixeltakts verändert sich abhängig davon, ob der Sensor im 8/10-Bit- oder 12-Bit-Betrieb läuft.

•Es wird empfohlen, im 10-Bit-Betrieb und hohen Pixeltakten die gepackten Farbformate zu verwenden.

USB 2.0-Betrieb

•Das Kameramodell unterstützt keinen USB 2.0-Betrieb.