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IDS Software Suite 4.95

Mittels der Kamera-Synchronisation können Sie die Bildaufnahme mehrerer Kameras synchronisieren, so dass die Bildaufnahme z.B. exakt zum selben Zeitpunkt erfolgt oder versetzt zu definierten Zeitpunkten. Für die Synchronisierung der Bildaufnahme mehrerer Kameras ist es notwendig, die Kameras im Triggermodus zu betreiben.

Synchronisation per Software-Trigger

Alle Kameras laufen im Software-Triggermodus, d.h. sie warten mit der Bildaufnahme bis sie von der API das entsprechende Kommando erhalten. Es sollten alle Kameras das API-Kommando möglichst zeitgleich erhalten. Da dies nicht hundertprozentig möglich ist, existiert zwischen den einzelnen Kameras immer ein kleiner zeitlicher Versatz, bis diese das Kommando erhalten und mit der Belichtung beginnen.

Die Größe des zeitlichen Versatzes ist systemabhängig. Jedoch ist für viele Anwendungen diese Genauigkeit ausreichend. Es gibt eine nicht-deterministische Trigger-Verzögerung für jede Kamera. Die Belichtung der einzelnen Kameras starten zeitlich leicht versetzt.

Abb. 61: Synchronisation per Software-Trigger

Abb. 61: Synchronisation per Software-Trigger

Abb. 62: Ablauf bei Synchronisation per Software-Trigger

Abb. 62: Ablauf bei Synchronisation per Software-Trigger

Synchronisation per Hardware-Trigger

Alle Kameras laufen im Hardware-Triggermodus, d.h. die Bildaufnahme wird durch einen Hardware-Trigger gestartet. Bekommen alle Kameras dasselbe Triggersignal, so startet die Belichtung jeder Kamera zum selben Zeitpunkt.

Es gibt eine deterministische Triggerverzögerung zwischen Triggerimpuls und Belichtungsstart, die abhängig vom verwendeten Kameramodell ist (siehe Kamera- und Sensordaten).

Abb. 63: Synchronisation per Hardware-Trigger

Abb. 63: Synchronisation per Hardware-Trigger

Abb. 64: Ablauf bei Synchronisation per Hardware-Trigger

Abb. 64: Ablauf bei Synchronisation per Hardware-Trigger

Synchronisation per Master-Slave

Im Master-Slave-Betrieb laufen alle Kameras im Hardware-Triggermodus. Die Master-Kamera erhält per API-Kommando den Befehl, den Blitzausgang zu aktivieren und löst damit das Hardware-Triggersignal für sich und die Slave-Kameras aus. Hier ist der Vorteil gegenüber dem reinen Hardware-Trigger, dass kein externer Taktgeber benötigt wird. Der Vorteil gegenüber dem Software-Trigger ist, dass die Triggerverzögerung deterministisch ist, d.h. alle Kameras starten mit der Belichtung zum selben Zeitpunkt.

Abb. 65: Synchronisation per Master-Slave

Abb. 65: Synchronisation per Master-Slave

Abb. 66: Ablauf bei Synchronisation per Master-Slave

Abb. 66: Ablauf bei Synchronisation per Master-Slave