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IDS Software Suite 4.95.1

Der Dialog "Kamerainformationen" dient dazu, der ausgewählten Kamera eine eindeutige Identifikationsnummer (ID) zuzuweisen und den Benutzerbereich der Kamera zu beschreiben. Diese Daten bleiben in der Kamera erhalten, wenn diese vom PC oder der Stromversorgung getrennt wird.

hint_info

Um die Kamera-ID zu setzen oder den Benutzerbereich zu beschreiben, muss die entsprechende Kamera im IDS Kameramanager als "Frei" und "Verfügbar" angezeigt sein (siehe auch Kameraliste).

Abb. 91: IDS Kameramanager – Kamerainformationen

Abb. 91: IDS Kameramanager – Kamerainformationen

Im Dialog "Kamerainformationen" werden verschiedene, nicht editierbare Kamerainformationen angezeigt:

•Hersteller (z. B. IDS Imaging Development Systems GmbH)

•Datum der Endkontrolle (Datum des Endtests der Kamera)

Kamera ID

Die Kamera-ID identifiziert eine Kamera im Mehrkamerabetrieb. IDs können im Bereich 1...254 vergeben werden. Der Standardwert für die Kamera-ID ist 1. Es können mehrere Kameras die gleiche ID bekommen. Es ist nicht nötig, allen angeschlossenen Kameras fortlaufende IDs zuzuweisen.

•Wenn eine Software über das uEye DirectShow Interface auf die Kamera zugreift, muss die Kamera-ID im Bereich 1...24 liegen.

•Wenn eine Software über das uEye Interface für Cognex VisionPro auf Kameras zugreift, müssen die IDs von 1 beginnend fortlaufend vergeben werden.

EEPROM Inhalt

Jede uEye Kamera enthält eine nicht-flüchtigen Benutzerspeicher. In den Benutzerspeicher können neben den fest ab Werk hinterlegten Informationen zusätzliche Nutzerdaten hinterlegt werden, die nicht zyklisch sondern permanent gespeichert werden sollen.

Parameter

Hier können Sie angeben, ob auf der Kamera gespeicherte Parameter beim Öffnen der Kamera automatisch angewendet werden sollen. Die Kameraparameter müssen zuvor mit der Funktion is_ParameterSet() oder über die entsprechende Funktion im uEye Cockpit auf der Kamera hinterlegt werden.

Diese Einstellung gilt für alle angeschlossenen Kameras. Wenn auf einer Kamera keine Parameter hinterlegt sind, werden die Standardparameter dieses Kameramodells angewendet (siehe auch is_Configuration()).

Speicher (nur USB 3 uEye CP Rev. 2)

Hier kann der interne Bildspeicher der Kamera aktiviert oder deaktiviert werden, siehe is_DeviceFeature().

hint_info

Ab IDS Software Suite 4.81 wird die Kamera standardmäßig mit aktiviertem Bildspeicher betrieben. Die Deaktivierung des Speichers ist nicht mehr möglich.

Wenn Sie die Option "Kompatibilitätsmodus" unter den Zusatzfunktionen aktivieren, können Sie den internen Bilderspeicher wieder deaktivieren. Dies entspricht dem Kameraverhalten bis einschließlich IDS Software Suite 4.80.2, siehe Bildspeicher-Kompatibilitätsmodus. Beachten Sie, dass Sie Administratorrechte benötigen, um den Kameraspeicher zu konfigurieren.

•Beachten Sie, dass die Kamera geschlossen sein muss, wenn Sie den Bildspeicher aktivieren oder deaktivieren.

•Bei Aktivieren oder Deaktivieren des internen Bildspeichers wird die Kamera neu verbunden und ist daher kurzzeitig in der Kameraliste des IDS Kameramanager nicht sichtbar.

•Einige USB 3 uEye Kameras können nur mit aktiviertem Bildspeicher an USB-2.0-Ports betrieben werden, siehe Kamera- und Sensordaten.

•Mit aktiviertem Bildspeicher können die Kameras mit einem höheren Pixeltakt und Bildrate betrieben werden. Zeitweiligen CPU-Belastungen werden damit ausgeglichen.

•Beachten Sie, dass bei höheren Pixeltakten die Kamera eine höhere Leistungsaufnahme hat. Sorgen Sie daher für eine ausreichende Wärmeableitung, siehe Umgebungsbedingungen USB 3 uEye CP Rev. 2.

FPN-Kalibrierung (nur UI-313x, UI-314x, UI-316x und UI-318x)

Die FPN-Kalibrierung kann für Kameramodelle durchgeführt werden, die nicht werksseitig kalibriert sind. Bei werksseitig kalibrierten Kameras ist diese Funktion deaktiviert. Abhängig von der Hardware kann die FPN-Kalibrierung einige Minuten in Anspruch nehmen, dabei kann die CPU entsprechend stark belastet werden. Um eine Kamera zu kalibrieren, die nicht werksseitig kalibriert wurde, lesen Sie bitte die Application Note "FPN-Kalibrierung (UI-3130CP Rev. 2, UI-3140CP Rev. 2, UI-3160CP Rev. 2 und UI-3180CP Rev. 2)".

Das Öffnen einer kalibrierten Kamera dauert durch das Laden der FPN-Korrekturdaten länger als ohne Kalibrierung. Sie können über die Option "Laden der FPN-Korrekturdaten aktivieren" für jede Kamera definieren, ob die FPN-Korrekturdaten geladen und damit die FPN-Korrektur aktiviert werden soll.