Auf dieser Registerseite werden Einstellungen zur diversen Funktionen der uEye Kamera vorgenommen.

Abb. 131: uEye Eigenschaften - Diverses
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Hinweise zur Sensor-Hotpixelkorrektur bei der UI-124x/UI-324x/UI-524x und UI-125x/UI-325x/UI-525x Wenn die Sensor-Hotpixelkorrektur und Multi-AOI aktiv sind, blendet der Sensor eine vier Pixel breite schwarze Linie zwischen den AOI-Bereichen ein. |
Hotpixelkorrektur
Diese Funktion korrigiert die im nicht-flüchtigen Kameraspeicher hinterlegten Hotpixel des Sensors.
•Hotpixel markieren
Ist diese Option aktiviert, werden die in der Kamera gespeicherten Hotpixel-Positionen grafisch im Bild dargestellt.
•Hotpixelkorrektur
Ist diese Option aktiviert, erfolgt eine softwarebasierte Korrektur der Hotpixel.
•Sensor-Hotpixelkorrektur
Aktiviert bei einigen Modellen die sensorinterne Korrektur der Hotpixel.
•Adaptive Hotpixelkorrektur
Aktiviert die adaptive Hotpixelkorrektur. Die adaptive Hotpixelkorrektur kann im laufenden Bild Hotpixel dynamisch erkennen und adaptiv korrigieren. So können Hotpixel noch besser korrigiert werden, die durch eine erhöhte Temperatur entstehen. Zudem kann die adaptive Hotpixelkorrektur direkt im Live-Betrieb durchgeführt werden und erlaubt so eine bestmögliche Optimierung auf die Applikationsbedingungen.
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Hinweis zur adaptiven Hotpixelkorrektur •Die adaptive Hotpixelkorrektur kann zusammen mit Subsampling, Binning oder Scaler verwendet werden. •Die adaptive Hotpixelkorrektur kann derzeit nur mit Software- oder RAW-Farbformaten verwendet werden. |
•Modus
Für die adaptive Hotpixelkorrektur werden folgende Modi unterschieden:
o"Einmalig": Die Hotpixel werden einmal ermittelt und in einer Liste hinterlegt. Die adaptive Hotpixelkorrektur arbeitet mit dieser Liste. Dieser Modus ist passend für alle Anwendungen mit statischen Lichtverhältnissen, die keine dynamische Anpassung benötigen.
o"Dynamisch": Die Hotpixelliste wird dynamisch mit jedem Bild ermittelt. Dadurch kann auf sich ändernde Lichtverhältnisse besser reagiert werden. In diesem Modus kann unter Umständen nicht die volle Bildrate (Framerate) erzielt werden.
o"Einmalig & Cluster einmalig": Die Hotpixel und die Hotpixel-Cluster werden einmal ermittelt und in der Hotpixelliste sowie der Clusterliste hinterlegt. Die adaptive Hotpixelkorrektur arbeitet mit beiden Listen.
o"Dynamisch & Cluster einmalig": Die Hotpixelliste wird dynamisch mit jedem Bild ermittelt. Die Hotpixel-Cluster werden einmal ermittelt und in der Clusterliste hinterlegt.
o"Dynamisch & Cluster dynamisch": Sowohl die Hotpixelliste als auch die Clusterliste wird dynamisch mit jedem Bild ermittelt. Dadurch kann auf sich ändernde Lichtverhältnisse besser reagiert werden. In diesem Modus kann unter Umständen nicht die volle Bildrate (Framerate) erzielt werden.
•Erneuern
o"Hotpixel": Setzt die Hotpixelliste zurück und ermittelt diese mit dem nächsten Bild neu. Dieses Kommando hat nur Auswirkung in Verbindung mit der Einstellung "Einmalig".
o"Cluster": Setzt die Hotpixelliste und die Clusterliste zurück und ermittelt beide mit dem nächsten Bild neu. Dieses Kommando hat nur Auswirkung in Verbindung mit der Einstellung "Cluster einmalig".
•Empfindlichkeit
Setzt den Wert für die Empfindlichkeit der adaptiven Hotpixelkorrektur: 1 (geringste Empfindlichkeit) … 5 (maximale Empfindlichkeit)
•Korrigierte Pixel
Gibt den prozentualen Anteil der korrigierten Hotpixel im letzten Bild zurück. Bei der einmaligen Ermittlung ändert sich der Wert nicht bis zur nächsten Ermittlung. Bei der dynamischen Ermittlung kann sich der Wert mit jedem Bild ändern.
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Hinweis zur adaptiven Hotpixelkorrektur Werden die Hotpixel einmalig ermittelt, sollte für die Detektion LUT, Gamma und RGB-Verstärkung deaktiviert werden. Bei der dynamischen Ermittlung kann die Verwendung von LUT, Gamma und RGB-Verstärkung dazu führen, dass zu viele Hotpixel ermittelt und korrigiert werden. Dies kann eine hohen CPU-Last verursachen. |
Die Kamera überträgt ein wählbares Testbild, das zum Test der Datenübertragung verwendet werden kann. Je nach Kameratyp stehen verschiedene Arten von Testbildern zur Verfügung.
•Auswahl des Testbilds
Ein Teil der Testbilder (z. B. Schwarz und Weiß) wird vom Sensor erzeugt und ist auf uEye Modellen sowohl mit USB- als auch mit GigE-Anschluss verfügbar.
Mit "(Rohdaten)" gekennzeichnete Testbilder werden nur im Raw Bayer-Modus korrekt angezeigt (siehe Farbe).
![]() Schwarzes Bild |
![]() Weißes Bild |
![]() Horizontale Streifen (Rohdaten) |
![]() Vertikale Streifen (Rohdaten) |
![]() Vertikaler Graustufenverlauf |
![]() Horizontaler Graustufenverlauf |
![]() Schachbrettmuster |
![]() Graukeil |
![]() Diagonaler Graustufenverlauf |
![]() Laufende Linien |
![]() Laufender Graukeil |
![]() Rampenmuster |
![]() Farbbalken |
![]() Farbbalken 2 |
![]() Farbbalken mit Graustufenverlauf |
![]() Farbiger Keil |
![]() Laufender farbiger Keil |
![]() Einstellbarer Rotanteil |
![]() Einstellbarer Grünanteil |
![]() Einstellbarer Blauanteil |
![]() Einstellbarer Grauanteil |
Coldpixel-Raster |
Hotpixel-Raster |
![]() Shading Image |
•Parameterwert
Das Aussehen einiger Testbilder kann über den Regler "Parameterwert" angepasst werden.
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Hinweise zu Testbildern •Durch manuelles Verstellen des Pixeltakts wird der Testbildmodus deaktiviert. •Bewegte Testbilder eignen sich zum Prüfen von Sequenzaufzeichnungen. •Bei einigen Sensoren wirkt sich die Sensorverstärkung auf das Testbild aus. •Bei USB-Kameras kann ein weißes Testbild verwendet werden, um die Maximalbelastung des USB-Busses durch die Kamera zu prüfen. Aufgrund des Übertragungsverfahrens benötigen komplett weiße Kamerabilder etwas mehr Bandbreite auf dem USB-Bus als komplett schwarze Bilder. •Es ist nicht sinnvoll, bei einem Testbild eine Hotpixelkorrektur einzuschalten. •Die Testbilder werden mit 8 Bit-Bittiefe übertragen. •Wenn Sie ein Testbild inklusive Parameter gesetzt haben, müssen Sie zuerst den Parameter zurücksetzen, bevor Sie ein anderes Testbild auswählen können. |
Kantenverstärkung
•Über diese Option wird ein Software-Filter aktiviert, das die Kanten im Bild verstärkt.
Das Einschalten der Kantenverstärkung führt zu einer erhöhten Rechenleistung beim Bildeinzug.
I2C
Mit dieser Option können bei einigen uEye-Platinenkameras Daten über das TWI (Two Wire Interface) gelesen und geschrieben werden.
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I2C-Funktionen werden derzeit von folgenden Platinenversionen unterstützt: •uEye LE USB 3.1 Gen 1 •USB 3 uEye LE •USB uEye LE •GigE uEye LE. |
•Hexadezimal
Markieren Sie diese Option, wenn Adressen und Daten im hexadezimalen Format eingegeben werden. Anderen falls müssen die Daten im Binärformat eingegeben werden.
•16 Bit Adresse
Markieren Sie diese Option, wenn Adressen mit 16 Bit Breite gesendet werden.
•16 Bit Daten
Markieren Sie diese Option, wenn Daten mit 16 Bit Breite gesendet werden.
•Polling
Standardmäßig wird per Polling abgefragt, wann die Daten tatsächlich in das Register geschrieben wurden.
•Geräteadresse (8 Bit)
Adresse des I2C-Geräts, das angesprochen werden soll.
•Registeradresse (8/16 Bit)
Adresse des Registers, das gelesen oder beschrieben werden soll.
•Lesen
Daten, die von dem Register gelesen werden sollen.
•Schreiben
Daten, die in das Register geschrieben werden sollen.
Einstellungen zurücksetzen
Über die Schaltfläche "Voreinstellung" können Sie alle Parameter auf die modellspezifischen Standardwerte zurücksetzen.
Siehe auch: •Grundlagen: Hotpixel Programmierung: •Hotpixel: is_HotPixel() •Kantenverstärkung: is_EdgeEnhancement() •Testbilder: is_SetSensorTestImage() •I2C: is_ReadI2C() •I2C: is_WriteI2C() |