Einzelne C-Mount-Objektive ragen sehr weit in den Kameraflansch hinein. Dadurch kann es vorkommen, dass ein Objektiv mit der Rückseite an das Filterglas in der Kamera stößt oder sogar überhaupt nicht eingeschraubt werden kann.
Die folgende Tabelle listet die jeweils maximal mögliche Eintauchtiefe. Die tatsächliche Eintauchtiefe eines Objektivs ist dem zugehörigen Datenblatt zu entnehmen. Da Objektivteile mit geringem Durchmesser weiter in den Kameraflansch hineinragen dürfen, sind die Eintauchtiefen in Abhängigkeit vom Durchmesser (in der folgenden Zeichnung als A, B und C bezeichnet) angegeben.
Neben der Eintauchtiefe muss auch die hintere Schnittweite (back focal length) berücksichtigt werden, also der Abstand zwischen der letzten Objektivlinse und dem Sensor (in der folgenden Zeichnung als "bfl" bezeichnet). Diese kann bei C-Mount über folgende Formel berechnet werden:
x steht hier für die maximale Eintauchtiefe (siehe Tabelle unten).

Abb. 655: Schnitt durch Kamerafront (schematisch)
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Bei den Angaben in der Tabelle sind folgende Toleranzen als Sicherheitsabstand enthalten: •Eintauchtiefe: 0,2 mm •Durchmesser: 0,2 mm |
Typ |
Gewindetiefe (min.) |
bei Durchmesser Objektivende [mm] |
ergibt sich max. Eintauchtiefe [mm] |
min benötige hintere Schnittweite [mm] |
Ø A |
CMOS |
CMOS |
||
C-Mount |
5 mm |
24,0 |
11,0 |
6,5 |