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IDS Software Suite 4.95.1

Beachten Sie, dass Sie Administratorrechte benötigen, um COM-Ports zu konfigurieren.

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Virtuelle COM-Ports werden nur unter Windows 7/10 von folgenden Modellen unterstützt:

•USB 3 uEye CP Rev. 2

•USB 3 uEye CP

•USB 3 uEye ML

Zur Installation eines virtuellen COM-Ports sind Administratorrechte erforderlich.

Im IDS Kameramanager muss eine Kamera ausgewählt sein, die als "Frei" und "Verfügbar" gekennzeichnet ist.

Abb. 101: IDS Kameramanager - Virtual COM-Port

Abb. 101: IDS Kameramanager - Virtual COM-Port

Im Dialog "COM-Port-Konfiguration" lassen sich virtuelle COM-Ports zur Kommunikation über die serielle Schnittstelle der Kamera einrichten. Öffnen Sie den Dialog über das Rechtsklickmenü der betreffenden Kamera in der Kameraliste. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Einrichtung und Verwendung der seriellen Schnittstelle.

Einrichten der seriellen Schnittstelle

Um die serielle Schnittstelle der Kamera verwenden zu können, müssen zunächst auf dem PC ein oder mehrere virtuelle COM-Ports installiert werden. Auf den meisten Systemen sind bis zu 255 COM-Ports möglich, wobei die Ports COM1…COM8 oft mit systemeigenen Funktionen belegt sind. Die aktuelle Belegung lässt sich im Gerätemanager überprüfen. Bei älteren Systemen kann es vorkommen, dass nicht mehr als acht Ports verfügbar sind, so dass die Kamera einen dieser Ports verwenden muss.

•COM-Port
In der Auswahlliste kann die Nummer des zu installierenden Ports gewählt werden (Voreinstellung 100). Bereits belegte COM-Ports werden in der Liste mit "(belegt)" gekennzeichnet.

•COM-Port auf dem PC installieren
Über diese Schaltfläche wird die Installation des virtuellen COM-Ports gestartet.
Bei der ersten Installation wird zusätzlich noch der COM-Port 255 installiert, der die Funktion des Broadcast-Ports besitzt. Alle über diesen Port gesendeten Informationen werden an die geöffnete Kameras weitergeleitet.
Auf einem System können beliebig viele virtuelle COM-Ports angelegt werden.

•COM-Port in der Kamera speichern
Über diese Schaltfläche wird der Kamera die ausgewählte Port-Nummer zugewiesen. Diese Nummer wird in der Kamera gespeichert und bleibt auch nach dem Ausschalten der Kamera erhalten. Im IDS Kameramanager kann die Nummer den im Expertenmodus angezeigten Kameraparametern entnommen werden. Zum Speichern einer COM-Port Nummer in einer Kamera muss nicht zwangsweise ein virtueller COM-Port auf einem PC installiert werden.

•COM-Port löschen
Über diese Schaltfläche kann ein belegter COM-Port freigegeben werden. Falls dieser Port in der gewählten Kamera gespeichert war, wird er dort ebenfalls gelöscht. Der entsprechende Port muss dazu in der Auswahlliste ausgewählt sein.

•COM-Port in der Kamera löschen
Über diese Schaltfläche wird der COM-Port in der Kamera gelöscht.

Werden mehrere Kameras an einem PC betrieben, sollte jede Kamera eine eindeutige Port-Nummer zugewiesen bekommen. Haben mehrere Kameras die gleiche Port-Nummer, wird nur der Port an der zuerst geöffneten Kamera verwendet.

Um Daten über die seriellen Schnittstellen mehrerer Kameras zu senden, kann der Broadcast-COM-Port mit der Nummer 255 verwendet werden. Vor dem Verbinden mit dem Broadcast-COM-Port müssen alle Kameras geöffnet sein, die über diesen Port angesprochen werden sollen.

Testen der seriellen Schnittstelle

Zur Datenübertragung über den virtuellen COM-Port muss die entsprechende Kamera am PC geöffnet und die GPIOs für die Verwendung als serielle Schnittstelle konfiguriert sein.

Eine fehlerfreie Datenübertragung ist nur möglich, wenn die Einstellungen für den Übertragungsmodus (Baudrate, Datenbits, Stoppbits, Parität) bei der Kamera und auf Empfangsseite identisch sind (siehe auch Serial interface USB 3 uEye CP Rev. 2, Serielle Schnittstelle USB 3 uEye CP oder Serielle Schnittstelle USB 3 uEye ML).

•"Senden/Empfangen"
Über diese Schaltfläche wird ein Dialog zur Datenübertragung über den COM-Port gestartet. Dieser Dialog liegt der IDS Software Suite als eigenständiges Programm uEyeComportDemo.exe samt dem C++-Quellcode bei.
Mit diesem Programm können ASCII-Zeichen an den auf der Kamera gespeicherten Port gesendet werden. Diese Zeichen werden an der seriellen Schnittstelle der Kamera unverändert ausgegeben. Zur Funktionsprüfung können die Zeichen am COM-Port eines PCs eingelesen werden, der mit der seriellen Kamera-Schnittstelle verbundenen ist.

Abb. 102: Datenübertragung über einen virtuellen COM-Port

Abb. 102: Datenübertragung über einen virtuellen COM-Port

•Baud
Über diese Auswahliste kann die Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Schnittstelle geändert werden.

•Anfügen
Über diese Auswahliste können die Sonderzeichen "CR" (Carriage Return) und "LF" (Line Feed) an die zu sendenden Zeichen anzuhängen. Dies kann für einige Geräte mit serieller Schnittstelle erforderlich sein.

•Datei senden
Mit diesen Funktionen kann eine Datei in beide Richtungen (Ausgabe am virtuellen COM-Port der Kamera oder Ausgabe am COM-Port des PC) übertragen werden.

hint_info

Da das Testprogramm die gewählte Kamera zur Kommunikation öffnen muss, darf die Kamera nicht gleichzeitig in einem anderem Programm geöffnet sein.