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IDS Software Suite 4.96.1

Sensor, Pixeltakt

•Wenn eine Bildaufnahme läuft (is_CaptureVideo()), wirken sich sensorbedingt sowohl im Freerun- als auch im Triggermodus Änderungen der Aufnahmeparameter (wie Belichtungszeit oder Verstärkung) erst auf das übernächste Bild aus. Wenn keine Bildaufnahme läuft (is_StopLiveVideo()), können im Triggermodus die Aufnahmeparameter direkt für das nächste Bild gesetzt werden.

•Der einstellbare Pixeltakt verändert sich zwischen 8/10-Bit und 12-Bit.

•Der Pixeltakt kann nur in Stufen verstellt werden. Mit höheren Werten werden die Stufen größer.

•Beachten Sie den Bandbreitenbedarf bei Bittiefen von mehr als 8 Bit pro Pixel.

•Im Betrieb ohne Kameraspeicher gibt es zusätzliche Pixeltakte in 10 MHz-Schritten. Wegen des langsameren Auslesens kann die Bildqualität im unteren Bildbereich abnehmen. Es wird empfohlen bei Bandbreitenproblemen und im Mehrkamerabetrieb die Kamera mit Speicher zu betreiben.

AOI

•Der Sensor wird durch die Verwendung einer horizontalen AOI nicht schneller.

•Die minimale AOI-Höhe von 2 Pixel wird nur im RAW-Format unterstützt.

Bildrate

•Der Sensor wird im 8-Bit-Betrieb nicht schneller als im 10- oder 12-Bit-Betrieb.

Subsampling

•Vertikales Subsampling erhöht die Bildrate.

Trigger

•Die interne Verzögerung des Sensors beim Triggern beträgt ungefähr 2-3 Zeilen. Die Zeilendauer ist abhängig vom gewählten Pixeltakt. Je höher der Pixeltakt, desto geringer ist die Zeilendauer.

IDS Linescan ("AOI-Merge-Modus")

•Der IDS Linescan kann bei Farbsensoren nur mit mindestens 2 Zeilen verwendet werden.

Schwarzwert

•Die automatische Schwarzwertkorrektur des Sensors ist immer aktiv.

Weißabgleich

•Bei sehr langen Belichtungszeiten und minimaler Verstärkung wird unter Umständen der Weißpegel nicht erreicht. Erhöhen Sie gegebenenfalls die Verstärkung um eine Stufe.

Sensorgrundverstärkung

•Bei kurzen Belichtungszeiten unter 10 ms bietet der Sensor noch Dynamikreserve. Hier kann mit negativen Werten die analoge Sensorgrundverstärkung unter den Faktor 1.0x gestellt werden. Dazu wird gegebenenfalls die analoge Extraverstärkung deaktiviert und die Gesamtverstärkung sollte ebenfalls nicht verwendet werden. Das Ergebnis bietet mehr Dynamik und ein besseres Signal/Rauschverhältnis (SNR).

•Bei sehr langen Belichtungszeiten und/oder warmer Kamera steigt der Schwarzwert. Wenn dieser über den Schwarzwert-Offset korrigiert wird, wird unter Umständen der Weißwert nicht mehr erreicht. Die Pixelsättigung ist dann sichtbar. In diesem Fall sollte die Sensorgrundverstärkung auf einen kleinen positiven Wert gesetzt werden.

•Eine niedrige Sensorgrundverstärkung in Kombination mit einer Gesamtverstärkung von 1,0x und deaktivierter analoger Extraverstärkung (gain boost) bewirkt, dass die Pixelsättigung sichtbar wird. Dies ist ein feststehendes Muster in hellen Bildstellen, zusätzlich ist ein vertikales Streifenmuster sichtbar. Die volle Pixelsättigung von 255 wird im 8-Bit-Modus nicht erreicht.

USB 3 uEye CP Rev. 2/uEye SE USB 3.1 Gen 1

•Binning kann auch mit Farbsensoren verwendet werden. Für Farbsensoren kann vertikales Binning nur zusammen mit horizontalem Binning gesetzt werden. Horizontales Binning kann dagegen einzeln gesetzt werden.

•Subsampling und Binning können nicht gleichzeitig verwendet werden.

•Die Hotpixelkorrektur kann nicht verwendet werden, wenn Sie Binning mit einem Hardware-Farbformat verwenden (Ausnahme: RAW-Formate). Verwenden Sie in diesem Fall die adaptive Hotpixelkorrektur.

GigE uEye Modelle

•Das Modell unterstützt im Memory-Modus keinen Pre-Trigger, siehe Kameraspeicher verwenden (GigE uEye Kameras).

•Binning wird nur von monochromen Sensoren unterstützt.